Aktivierende Pflege

IMG_1483 (1)

„Soviel Selbständigkeit wie möglich, soviel Unterstützung wie nötig“

Ziel der geriatrischen Pflege ist die Verbesserung der Lebensqualität.

Niemand verbringt so viel Zeit mit den Patienten wie die Pflegenden. Die aktivierend-therapeutische Pflege und eine aufmerksame Beobachtung des Patienten, seiner Ressourcen und Einschränkungen sowie seiner Befindlichkeiten sind unerlässlich. Unsere Mitarbeiter/innen in der Pflege übernehmen über die traditionell pflegerischen Aufgaben hinaus wichtige Funktionen in der Frührehabilitation des Patienten.
Diese aktivierende und rehabilitative Pflege ist zeitaufwendig, erfordert Spezialkenntnisse und ein hohes Maß an Teamarbeit.
Unsere Mitarbeiter/innen werden unter anderem in folgenden Bereichen besonders geschult:
• Förderung von Mobilität und Alltagskompetenzen
• Umgang mit Demenz
• Palliativ- und Schmerztherapie
• Schluckstörungen
• Wundmanagement
• Umgang mit Sterbenden
• Kinästhetik
• Biographiearbeit
Um das therapeutische Management für die besondere Problemkonstellation auf hohem Niveau zu standardisieren, übernehmen Pflegende weiter spezielle Aufgaben im Bereich folgender Gebiete:
• Dysphagie und Ernährungstherapie
• Hygiene und Verhalten bei Infektionserkrankungen
• Schmerzsyndrome
• Sturzgefahr
• Pflegeüberleitung
Um zu ermitteln, wie hoch der Grad der Pflegebedürftigkeit unserer Patienten ist, nutzen wir u.a. den „Barthel-Index“. Mit diesem Instrument erfassen wir auf einer Punkteskala, wie selbstständig der Patient leben kann. Auf der anderen Seite hilft uns der „Barthel-Index“, festzustellen, in welchen Bereichen aktivierende Pflege stattfinden muss. Wir erheben den Index spätestens am Tag nach der Aufnahme. Im wöchentlichen Rhythmus wiederholen und kontrollieren wir den Test. Ziel ist es, die Punktwerte im Verlauf der Behandlung zu verbessern und somit den Erfolg unserer gemeinsam geleisteten Arbeit abzubilden.