Zentrale Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Gerne wollen wir Ihnen auf dieser und den folgenden Seiten die Abteilung vorstellen.

Die Zentrale Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie wählt in sehr enger Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aller Fachbereiche des Klinikums für jeden Patienten das geeignetste Untersuchungsverfahren aus, um eine Verdachtsdiagnose zu sichern oder auszuschließen. Neben der Diagnosestellung anhand konventioneller Röntgenbilder, Schnittbildverfahren oder auch computertomographisch gesteuerter Gewebeentnahmen, wird der Erfolg einer Therapie anhand von Verlaufskontrollen abgeschätzt.

Hierzu stehen modernste Untersuchungstechniken und -geräte zur Verfügung: Drei hochauflösende Computertomographen, zwei Magnetresonanztomographen, drei digitale Angiographie-Arbeitsplätze sowie digitale Speicherfoliensysteme. Darüber hinaus verfügt die Abteilung über einen beim Qualitäts-Ring-Radiologie zertifizierten Mammographie Arbeitsplatz sowie hochauflösende Ultraschallgeräte.

Die interventionelle Radiologie erlaubt in einem immer größeren Umfang auch minimal invasive diagnostische und therapeutische Eingriffe. Dadurch lassen sich im Einzelfall für den Patienten belastende Operationen vermeiden, da diese Eingriffe meist in örtlicher Betäubung durchgeführt werden können. Zum Behandlungsspektrum gehören u.a. Gewebeprobenentnahmen aus den unterschiedlichsten Stellen des Körpers. Diese Proben können Ultraschall-, CT- oder MRT-gesteuert durchgeführt werden. Zudem verfügt die Abteilung über eine stereotaktische digitale Biopsieeinheit für die Abklärung von unklaren Brusttumoren.

Außerdem werden in der Abteilung die unterschiedlichsten gefäßeröffnenden Maßnahmen wie die Erweiterung von Gefäßen mit Ballonkatheter sowie die Einbringung von Gefäßstützen (Stents) durchgeführt. Es werden auch minimal invasiv, beschichtete Gefäßstützen oder Drahtspiralen zur Ausschaltung von Gefäßaussackungen (=Aneurysmen) eingebracht. Weitere Behandlungsmethoden umfassen minimal invasive Tumortherapien mittels Chemoembolisation, intraarterieller Chemotherapie sowie die Radiofrequenzabtragung von Tumorgewebe (CT-gesteuerte Radiofrequenzablation).

Hinzu kommen Abszeß-, Zysten- und Thoraxdrainagen, CT-gesteuerte Ausschaltung des sympathischen Grenzstrangs (=Sympathikolyse), die Anlage von Port-Systemen als auch die Behandlung von Wirbelkörpertumoren durch Knochenzement (=Vertebroplastie).