Zentrale Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie

Die Neuroradiologie beschäftigt sich mit der bildgebenden Diagnostik und der minimal invasiven Therapie von Erkrankungen des zentralen Nervensystems und seiner Hüllen. Hierunter fallen insbesondere Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarkes, der Wirbelsäule inklusive der Bandscheibenleiden sowie Erkrankungen der das zentrale Nervensystem versorgenden Gefäße (insbesondere Arterien).

Zur Diagnostik von Erkrankungen des zentralen Nervensystems und seiner Hüllen bedient sich die Neuroradiologie aller heute verfügbaren bildgebenden Verfahren. Hierzu gehören

  • neben der konventionellen Röntgentechnik,
  • die Computertomographie,
  • die Angiographie (insbesondere die digitale Subtraktionsangiographie),
  • die Myelographie
  • sowie die Kernspintomographie mit ihren Subspezialitäten.
Insbesondere die interventionelle Neuroradiologie hat weltweit in den letzten 15 Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. So stellt die neuroradiologische Therapie heute bereits die überwiegend zur Anwendung kommende Behandlungsform zum Verschluss sogenannter intracranieller Aneurysmen dar.

Des Weiteren ist die Neuroradiologie mit in die Therapie der arteriosklerotisch bedingten Verschlüsse der hirnversorgenden Arterien eingebunden. Die immer noch stürmisch verlaufende Entwicklung sowohl der bildgebenden Großgeräte als auch der invasiven Materialien (Katheter, Spiralen, Flüssig- und Festembolisate etc.) erweitert das Spektrum der neuroradiologisch interventionellen Möglichkeiten von Jahr zu Jahr.