Studien für Prostatakarzinompatienten

Informationen zur PCO Studie

In der PCO-Studie wird erstmalig die Lebensqualität von Patienten mit Prostata-karzinom mit einem weltweit einheitlichen Patientenfragebogen gemessen.

Das „Prostate Cancer Outcomes“ Projekt will dazu beitragen, die physische und psychische Gesundheit von Männern, die wegen eines lokalen Prostatakarzinoms behandelt werden, zu verbessern. In diesem Projekt sollen in Kliniken aus einer Vielzahl von Ländern systematisch klinische und patientenseitig berichtete Endpunkte (sog. „Patient Reported Outcomes – PROs“) zum lokal begrenzten Prostatakarzinom gemessen und (anonym) verglichen werden. Dabei nutzen alle teilnehmenden Kliniken prospektiv einen einheitlichen Datensatz, der zur Messung der patientenseitig berichteten Endpunkte den „EPIC-26“, einen international etablierten Fragebogen zur Messung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität, beinhaltet. Darüber hinaus werden weitere Variablen gemessen, die diese Endpunkte beeinflussen können. Diese Variablen werden annähernd vollständig bereits im Rahmen der DKG-Zertifizierung von den Zentren berichtet. Neben dem Wissenstransfer zwischen den teilnehmenden Zentren geht es auch um die Verbreitung dieses Wissens über diesen Kreis hinaus.

Aktuell beteiligen sich neben deutschen Kliniken ausgesuchte (Spitzen-) Zentren aus Australien, den USA, dem Vereinigten Königreich, Dänemark, Finnland, den Niederlanden und weiteren Ländern an der Studie. Ein weltweites Data Coordination Center (University of California, Los Angeles und Monash University, Melbourne) wird die Daten aus den teilnehmenden Kliniken sammeln, analysieren und allen Kliniken anonymisiert zur Verfügung stellen.

In dieser Studie wird das von den Patienten berichtete Behandlungsergebnis erstmalig in dieser Größenordnung international verglichen. Deshalb ist Ihre Teilnahme an diesem Projekt so wichtig. Durch Ihre Rückmeldung kann die Qualität der Behandlung des Prostatakrebses verbessert werden.