Monatliche Regelblutung: Wenn der Schmerz das Leben bestimmt

Informationsveranstaltung

Wann: Mittwoch, 15. Mai 2019, 19.00 Uhr
Wo: Ev. Bethesda Krankenhaus Duisburg, Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie und Senologie, Heerstraße 219, 47053 Duisburg, Konferenzraum

Referenten:

  • Dr. med. Harald Krentel, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe,Gynäkologische Onkologie und Senologie, Ev. Bethesda Krankenhaus Duisburg
    Maria Bambeck, Selbsthilfegruppe Bonn
    Prof. Dr. med. Thomas Katzorke, novum, Zentrum für Reproduktionsmedizin, Duisburg und Essen
    Sabine Gronau, Ärztin für Naturheilverfahren, Praxis für Chinesische Medizin, Gelsenkirchen
    Prof. Dr. med. Claus Dieter Gerharz, Institut für Pathologie, Ev. Bethesda Krankenhaus DuisburgStarke Regelschmerzen und ein unerfüllter Kinderwunsch können ein Hinweis auf Endometriose sein – jede zehnte Frau ist betroffen
    Monat für Monat durchleben in Deutschland viele Frauen starke Regelschmerzen. Die Leistungs- und Arbeitsfähigkeit, die Lebensqualität und das Sexualleben können dadurch je nach Ausprägung erheblich beeinträchtigt sein. Ursache für die Beschwerden kann eine chronische Krankheit sein – Endometriose. Schätzungsweise 1,2 bis 1,5 Millionen Frauen bzw. 10 bis 15 Prozent der Frauen im Alter zwischen 15 und 50 Jahren in Deutschland leiden unter Endometriose. Darunter wird die gutartige Wucherung von „versprengtem“ Gebärmuttergewebe außerhalb der Gebärmutter meist im kleinen Becken verstanden. Experten schätzen, dass jedes Jahr circa 40.000 Frauen neu an Endometriose erkranken.

Obwohl damit Endometriose zu einer der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen zählt, dauert es vom Auftreten der ersten Symptome bis zur Diagnose nach wie vor durchschnittlich sechs Jahre. Aufklärung tut not!

Die Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe, Gynäkologische Onkologie und Senologie am Ev. Bethesda Krankenhaus Duisburg, lädt daher gemeinsam mit der Europäischen Endometriose Liga e.V. zu einer Informationsveranstaltung über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten ein.